Schutzkonzept des Spanisch Studios auf Grundlage des Grobkonzepts des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung (SVEB) vom 22.6.2020

1. MASSNAHMEN ZUR EINHALTUNG SOZIALE DISTANZ:

  • Wenn immer möglich werden in den Kurs-und Gruppenräumen die Sitzgelegenheiten so eingerichtet, dass die Teilnehmenden einen Mindestabstand von 1,5 Metern untereinander und zu den Ausbildenden einhalten können.
  • Eine Unterschreitung des Mindestabstands ist zulässig, wenn geeignete Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder das Anbringen zweckmässiger Trennwände getroffen werden.
  • Sind auch diese Schutzmassnahmen wegen örtlicher Gegebenheiten oder aus wirtschaftlichen Gründen nicht umsetzbar, ist ein Unterschreiten des Sicherheitsabstands von 1,5 Metern ebenfalls zulässig. In diesem Fall müssen die Kontaktdaten/Präsenzlisten der anwesenden / teilnehmenden Personen erfasst werden (vgl. Kap. 3).  
  • Bei Kundenschaltern werden Bodenmarkierungen angebracht, um die Einhaltung des Abstandes von mindestens 1,5  Metern zwischen den Kund/innen zu gewährleisten. An den Kundenschaltern werden nach Möglichkeit Plexiglasscheiben oder andere Abtrennungen angebracht.
  • Die Pausen- und Aufenthaltsräume werden so eingerichtet, dass die Abstandsregel von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

2. MASSNAHMEN ZUR EINHALTUNG DER HYGIENE.

  • Beim Eingang, in Aufenthalts- und Pausenräumen sowie in den Kursräumen werden Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.
  • Die Tische und Stühle werden nach jeder Lektion gereinigt und die Zimmer gelüftet.
  • Türgriffe, Kaffeemaschinen und andere Objekte, die oft von mehreren Personen angefasst werden, werden regelmässig gereinigt und -nach Möglichkeit Desinfiziert.
  • Es werden Einweghandtücher verwendet.
  • Zeitschriften, Flyers, etc. werden aus Gemeinschaftsbereichen entfernt.
  • Schutzmasken und Einweghandschuhe sind für spezielle Situationen bereit zu halten. Es besteht jedoch keine generelle Abgabepflicht der Institution.
  • Spanisch Studio und alle Lehrer stellen sicher, dass die Massnahmen zur Einhaltung der Distanz- und Hygieneregeln auch eingehalten werden, wenn die Präsenzveranstaltung nicht in den eigenen Lokalitäten stattfinden (bspw. bei den Kunden, in Unternehmen, im Park etc.).

 

3. ERHEBUNG VON KONTAKTDATEN

  • Die Kontaktdaten von Teilnehmenden werden erhoben, wenn es während mehr als 15 Minuten zu einer Unterschreitung des erforderlichen Abstands ohne Schutzmassnahmen kommt.
  • Wird der Mindestabstand von 1.5 Metern im Unterricht nicht eingehalten, werden die Teilnehmenden über folgende Punkte informiert:
    • die voraussichtliche Unterschreitung des erforderlichen Abstands und das damit einhergehende erhöhte Infektionsrisiko;
    • die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme durch die zuständige kantonale Stelle und deren Kompetenz, eine Quarantäne anzuordnen, wenn es Kontakte mit an Covid-19 erkrankten Personen gab.
    • Es sind folgende Daten zu erheben: Name, Vorname, Wohnort und Telefonnummer.
  • Die Vertraulichkeit der Kontaktdaten bei der Erhebung und die Datensicherheit namentlich bei der Aufbewahrung der Daten werden gewährleistet.

4. Massnahmen zum SCHUTZ VON BESONDERS GEFÄHRDETEN PERSONEN UND ZUM AUSSCHLUSS VON PERSONEN, DIE KRANK SIND ODER SICH KRANK FÜHLEN.

  • Die Schüler/innen werden darauf hingewiesen, dass Personen, die einzelne COVID-19-Symptome zeigen oder im Kontakt mit infizierten Personen waren, von Präsenzveranstaltungen ausgeschlossen sind. COVIDSymptome gemäss BAG (Stand 24.4.20) siehe Anhang 1.
  • Teilnehmende, die nachweislich vom Corona-Virus betroffen waren, erst zwei Wochen nach überstandener Krankheit an einer Weiterbildung teilnehmen dürfen.
  • Personen, die eine relevante Erkrankung gemäss COVID-Verordnung aufweisen wird empfohlen, bis auf Weiteres auf die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen zu verzichten. Relevant Erkrankungen gemäss COVID-2 Verordnung Art. 10 siehe Anhang 2.
  • Falls gehäufte Krankheitsfälle vorkommen, sollte Selbstquarantäne umgesetzt werden. Für diese Situation ist auf Grundlage der Vorgaben der Kantonsärzte ein Konzept zu entwickeln, wie definierte Gruppen innerhalb der Institution voneinander getrennt werden können, um das weitere Auftreten von Fällen zu verhindern.
  • Alle Angestellten, die zu Risikogruppen gehören, können sich von Aufgaben im Kontakt mit Teilnehmenden dispensieren lassen, wenn sie ein ärztliches Attest vorweisen (Grundlage: Covid-19 Verordnung 2).

4. Massnahmen zu INFORMATION UND MANAGEMENT

  • Beim Eingang, in Aufenthalts- und Pausenräumen werden die Informationsmaterialien des Bundes betreffend Distanz- und Hygieneregeln gut sichtbar angebracht.
  • Die Lehrkraft weist beim Kursstart auf die geltenden Distanz- und Hygieneregeln sowie auf die angepasste Methodenwahl hin.
  • Die Mitarbeitenden werden persönlich über die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Schutzkonzept informiert und geschult.
  • Besonders gefährdete Mitarbeitende werden über ihre Rechte und Schutzmassnahmen im Unternehmen informiert.
  • Die Administration stellt sicher, dass alle Personen informiert und geschult werden. 

Luzern 28. 7. 2020

 

Anhang 1: COVID-Symptome gemäss BAG (Stand 24.4.20). Die Krankheitssymptome sind unterschiedlich stark, sie können auch leicht sein. Diese treten häufig auf:

  • Husten (meist trocken)
  • Halsschmerzen
  • Kurzatmigkeit
  • Fieber, Fiebergefühl
  • Muskelschmerzen
  • Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
  • Selten sind: Kopfschmerzen, Magen-Darm-Symptome, Bindehautentzündung, Schnupfen.

Anhang 2: Relevant Erkrankungen gemäss COVID-2 Verordnung Art. 10.

  • Bluthochdruck
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs